Über 1000 Kilometer!
Sonntagmorgen nach der Zeitumstellung und trotzdem kein Erbarmen: früh aufstehen war angesagt. Um 6:45 Uhr trafen sich neun tapfere Ruderer beim Bootshaus.
Karin und Manuela waren schon dort und bereiteten das Quiz vor, denn ganz so leicht – nur rudern – wollten sie es uns nicht machen.
Schnell waren die Boote Soleil und Harry auf dem Wasser, und es ging los. Die Sonne war noch nicht ganz aufgegangen, und der See lag spiegelglatt in der Morgenstimmung.
Es ging zuerst gar nicht weit, nur um das Horn herum, um den ersten Anlegeplatz anzusteuern. Karins Ziel, von Manuela tüchtig unterstützt, war, den Ü-1000ern zu zeigen, wo man im Falle anlegen kann, wenn zu viel Wind oder andere Notfälle es nötig machen.
Und so ging’s weiter, Inseli, Bächau, Walen-Seeli, untermauert von spannenden Geschichten, denn sowohl Karin als auch Manuela mussten in ihrer Ruderkarriere viele Male notlanden.
Am Durchstich ging es zum Obersee, und hier kam dann die Sonne ganz raus. Zurück durch den Brettli-Durchstich, vorbei an der Lützelau und zwischen den Inseln hindurch.
Ganz zum Schluss gab es noch eine kleine Regatta, denn Karin meinte, ihr Boot würde eh gewinnen – das konnte das andere Boot nicht einfach so geschehen lassen.
Verschwitzt und gut gelaunt kamen wir wieder am Bootshaus an, wo uns Karin bei einem guten Frühstück mit Zopf, Konfi und Kafi noch einen wertvollen Überblick über Landeplätze, Winde und sicheres Verhalten auf dem See gab.
Danke schön für einen tollen, lehrreichen Morgen.
Katja R.